Die Such nach…

….dem Glück? Der Liebe? Na das überlasse ich lieber Mal Lelords „Hektror“…wohl eher die Suche nach einem Aushilfsjob, der die Zeit zwischen Abitur und Ungarn überbrückt. Aussichtslos?

Seit Februar ging nichts – oder fast nichts. Die „schnelle Post“ war mir zu unflexibel, der Spionagemarkt L. wollte mich nicht, auch nicht eine gewisse Metallbearbeitungsfirma zum Kleinteile aussortieren und auf eine Beantwortung meiner Praktikumsbewerbung bei der unfreundlichsten Zeitung der Welt warte ich bis heute (im Übrigen auch auf meine Bewerbungsmappe*grummel*)…Die Wirtschaftslage – nun, das wissen wir nicht erst seit gestern – ist gelinde gesagt miserable. Schlechte Zeiten für Ferienjobber (nun ja, meine Lage ist dann auch nicht unbedingt so schlecht, als dass ich unbedingt einen Promoterjob annehmen müsste, bei dem man „Leute auf der Straße anspricht bzw. anwirbt“…). Aber heute, heute um 11 Uhr Ortszeit war die Odyssee endlich zu Ende: Ich werde Bäckereiaushilfe! Die Aussichten sind alles andere als grau bei der Bäckerei mit dem Farbennamen, der zwar zu dem uralten Haus ihrer Hauptfiliale in der Stadt des Fellbachs passen mag, aber nicht zu den Waren (, die sind seeeeeehr lecker – und anscheinend bekommt man als Mitarbeiter 25%…das ist toll für mich, aber schlecht für meine Waage=)). Wie ich es dann aber geschafft habe, den Job trotz meiner überaus klugen Bemerkung „Ja, wir backen unser Brot ja auch immer selber“ bekommen zu haben, weiß ich nicht so genau. Wahrscheinlich war es die fette Mappe mit meinen gesammelten Praktikumsbescheinigungen und Zeugnissen, welche die liebe Frau Panisvera erschlagen hat, denn eigentlich habe ich nicht viel mehr gemacht, als einfach dazu sitzen, ein paar Fragen zu stellen und darauf zu achten, nach den extrem wenigen Stunden Schlaf (nämlich gar keine) nicht einzuschlafen….An dieser Stelle ein Hoch auf den Erfinder des Make-ups, der Millionen, vielleicht sogar Milliarden von Frauen dabei hilft, düstere, unhübsche Augenringe nach einer durchzechten Nacht vom Gesicht zu tilgen- Danke=)….Nun ja, was auch immer ich getan – oder nicht getan habe – ich bin jetzt auf jeden Fall heilfroh, etwas Beschäftigung in den nächsten zwei Monaten zu haben. Nichtstun liegt mir nicht besonders und die Bücher meines hochgeschätzten Herrn Knastpfarrers mit der Fähigkeit bei Erstaunen die Augen ganz weit aus ihren Höhlen zu drücken (ein beängstigender Anblick) habe ich schon fast durch…

~ von leaclow am Juni 20, 2009.

2 Antworten to “Die Such nach…”

  1. Hallo mal wieder ;)
    das mit den Bewerbungen geht mir ähnlich. Ich habe mich auch bei einer Zeitung beworben um nach 6 oder 8 Wochen eine Absage zu bekommen. Da hatte ich schon längst ein Praktikumsplatz bei der anderen lokalen Zeitung bekommen. Aber man kommt echt schwer an solche Jobs.
    Bäckereiaushilfe ist doch gut! Ich hatte auch überlegt nach dem Praktikum im August 2010 einen Überbrückungsjob bei einer Bäckerei zu machen, bis ich mit dem Studium anfange. Irgendwas muss man in seiner freien Zeit ja tun. Und Geld verdienen ist sicher das beste :)

    • Ja das stimmt! Nichtstun liegt mir ach nicht besonders. Nun, di unfreundlichste Zeitung der Welt hat sich inzwischen bei mir gemeldet und gefragt, ob ich noch Interesse hätte – das war ein Tag vor meinem Proberarbeiten*lach*…Mal sehen, vielleicht bewerbe ich mich nochmals nach Ungarn…so zur Überbrückung bis zum Studium;)…Was willst du denn studieren?

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